Rückkehr in die Heimat der Eltern

In Deutschland fehlen hochqualifizierte Arbeitskräfte. Und dennoch verlassen viele gut ausgebildete und mehrsprachig aufgewachsene Einwandererkinder das Land. Denn: Anders als in Deutschland bieten sich ihnen in der Heimat der Eltern beste Karrierechancen. Es war 1993, als erstmals ein Traum zu platzen drohte: mein Traum, ein Nationalspieler zu werden. Wie jedes … Weiterlesen…

Ein junges Paar sucht Einheit

Meine Freundin hätte ich nicht kennengelernt, wäre die Mauer nicht gefallen. Sie ist eine waschechte Berlinern. Liebevoll nennt sie mich ab und an einen „Zonendödel“. Sie ist in der DDR aufgewachsen, ich dagegen in Nordrhein-Westfalen, in der Samt- und Seidenstadt Krefeld. Tatsächlich lebt sie also mit einem „Rucksack-Berliner“ zusammen, im … Weiterlesen…

Die Stadt ist auch ohne Mauer geteilt

Über die beiden Kieze Wedding und Pankow Von Martin Hyun Eine Stadt brauche keine Mauer, um geteilt zu sein, meint der Politologe Martin Hyun. Oft gebe es unsichtbare Mauern zwischen Menschen – wie in den Berliner Bezirken Wedding und Pankow. Das Dort war einst das Drüben. Heute ist es das … Weiterlesen…

Korea in Krefeld: 50 Jahre Anwerbeabkommen mit Südkorea

Vor 50 Jahren schloss die Bundesrepublik ein Anwerbeabkommen mit Südkorea. In der Folge kamen Krankenschwestern und Bergarbeiter nach Deutschland – und viele sind geblieben. Mein Vater kam als Bergarbeiter nach Oberhausen. Die ersten drei Jahre arbeitete er untertage in der Zeche Osterfeld. Als sein befristeter Vertrag auslief, gab es für … Weiterlesen…

Generation Chancenlos Beschäftigungspolitik in Deutschland – eine Welt der zwei Realitäten

Knapp 42 Millionen Menschen sind derzeit hierzulande erwerbstätig – eine neue Höchstmarke. Kleine und mittlere Unternehmen klagen, sie fänden keine Mitarbeiter. Unternehmensberater empfehlen, in Südeuropa nach Fachleuten zu suchen. Angesichts dieser Daten wundert sich Martin Hyun, warum studierte Kinder aus Migrantenfamilien keinen Job in Deutschland finden. Ganz Europa entrüstet sich … Weiterlesen…

Der schöne Schein des fairen Wettbewerbs: Wie bei Ausschreibungen getrickst und getäuscht wird

Aufträge werden verschoben, Preise unter Selbstkosten kalkuliert, Geschäftspartner an der Nase herumgeführt: Im hochgelobten Wettbewerb auf dem freien Markt geht es oft unfair zu. Doch wer mit undurchsichtigen Methoden andere benachteiligt, zerstört am Ende auch das eigene Geschäft, warnt der Autor Martin Hyun. Frustriert und wütend kündigte mein Bekannter. Er … Weiterlesen…

Kevin-Prince Boateng hat ein Zeichen gesetzt! Warum es richtig ist, wenn angepöbelte Fußballspieler den Platz verlassen

Fünf Jahre lang Stadionverbot – so lautet das Urteil gegen die Männer, die den Fußballspieler Kevin-Prince Boateng vom AC Mailand bei einem Spiel vor einigen Wochen rassistisch beleidigt hatten. Martin Hyun befürwortet solche harte Strafen. Anfeindungen gehören zum Alltag dunkelhäutiger Fußballspieler. Affengeschrei beim Ballkontakt und Schmährufe wie „Bimbo“, „Husch, husch, … Weiterlesen…

Nicht mein Tag der Deutschen Einheit! Warum ein Politologe am 3. Oktober nicht mitfeiern will

Eigentlich ist das Wort „Einheit“ unmissverständlich: Einheit umfasst alle. Der koreastämmige Politikwissenschaftler Martin Hyun ist zum 3. Oktober allerdings nicht in Feierlaune, weil Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Ungleichheit präsenter seien als jemals zuvor. Morgen feiert Deutschland seinen Tag der Einheit. Bilder vom Fall der Mauer und jubelnden Menschen werden in den … Weiterlesen…

Warum Fachkräfte im Ausland suchen, wenn Migranten bereits da sind? – Das Potenzial von Migranten wird kaum beachtet

Wie kann es sein, dass Menschen mit einem Migrationshintergrund bei gleicher Eignung, Befähigung und Leistung gegenüber Einheimischen benachteiligt werden? Das fragt sich der Politologe und Profi-Eishockey-Spieler Martin Hyun und fordert, qualifizierten Menschen eine realistische Chance zu geben. Vor einigen Jahren wurde ich zu einem Bewerbungsgespräch nach Bonn eingeladen. Es ging … Weiterlesen…

Warum Özil die Hymne nicht mitsingt: Fußball, Integration und Nationalgefühl

Jeder wundert sich, warum ein Khedira, Özil oder Boateng bei der Nationalhymne im Fußballstadion nicht mitsingt. Dabei ist das gut nachvollziehbar. Denn sportliche Akzeptanz bedeutet in Deutschland noch keine gesellschaftliche Akzeptanz, meint Martin Hyun. Ich bin stolz ein Deutscher zu sein. Doch egal wie glaubhaft ich versuche, dieses Bekenntnis rüberzubringen, … Weiterlesen…